Supervision für PsychotherapeutInnen und PsychoanalytikerInnen in Weiterbildung
Zunächst ist die Supervision im Arbeitsfeld der Psychoanalyse ein zentrales Element in der Weiterbildung: neben der eigenen Lehranalyse und der Erarbeitung der theoretischen Grundlagen begleitet die Supervision die ersten klinischen Schritte von AnalytikerInnen in Weiterbildung.
Aber auch wenn die eigentliche Ausbildungszeit vorbei ist, kann es immer wieder Situationen geben, wo ein Analytikerin oder ein Analytiker froh ist um ein „drittes Ohr“, um eine Kollegin oder einen Kollegen, die das Geschehen in einer Therapie oder Analyse verstehen und klären helfen. Diese Art der Supervision wird auch als Fall-Supervision von Teams in Anspruch genommen, die selbst therapeutisch oder beraterisch tätig sind. Supervision gehört zusammen mit Intervisionsgruppen zu den bewährten Instrumenten der kontinuierlichen Qualitätssicherung in der Fortbildung.
Eine weitere Art von Supervision ist die Arbeit mit Teams und Arbeitsgruppen, wo es darum geht, Konflikte verstehend zu entschärfen oder Veränderungen zu begleiten.